Bolli und Paul Eigentlich wollten wir ja nie Hunde - naja, die Mädels schon, nur der Papa nicht. Also galt es vor knapp zehn Jahren ihn (den Papa) zu bezirpsen, und das wurde dann auch „erfolgreich abgeschlossen“,   - wie man sieht ;-). Zu jener Zeit und aus diesem Anlass kam dann Paul (½ J.) in unser Haus, ein Terrier-Mix, ebenfalls aus Spanien. Dieser kleine Kerl hat nun im Laufe seines Lebens bei uns dermaßen viele, verschiedene Hunde und Menschen kennen gelernt, dass er relativ schnell aus seiner anfänglichen Ängstlichkeit herauswuchs und sich zu einem extrem „sozialkompetenten“ Hund entwickelte. Die Summe dieser Erfahrungen versetzt ihn jetzt wiederum in die Lage, „seinem“ Bolli alles über das Leben und die Welt beizubringen. Wir schauen im Prinzip nur erstaunt zu, wie Bolli diese Lehrstunden aber auch dankbar annimmt und nichts, aber auch gar nichts auf „sein Paulchen“ kommen lässt. Und wehe, ein anderer Hund bedroht Paul oder bringt ihn in eine missliche Lage, dann ist aber sofort Bolli zur Stelle und verteidigt ihn energisch !
© pfotenSinn.de  12/2016

…der hatte uns gerade noch gefehlt !

Bolli
Stubenrein Mittlerweile sind einige Wochen vergangen und wir haben uns alle sehr viel mehr aneinander gewöhnt und noch besser kennengelernt. Von Anfang an wunderten wir uns darüber, wie es sein kann, dass dieser Hund aus einer Auffangstation so „gut erzogen“ daherkommt. So ist es bislang nur zweimal vorgekommen, das er uns Pipi in die Wohnung gemacht hat, aber, man muss sagen, in beiden Fällen haben wir seine Zeichen nicht verstanden und sind somit eigentlich selber Schuld daran. Bolli ist eher ein Hund der leisen Töne und als seine Menschen muss man schon aufmerksam beobachten und wahrnehmen, dass und wenn er uns etwas sagen will. Das haben wir mittlerweile gelernt und schätzen es sehr und seither ist kein Malheur mehr passiert. An der Leine Ein anderes Beispiel ist das Laufen an der Leine. Bolli kann es ja eigentlich während seiner ersten beiden Jahre in der Auffangstation in Spanien nicht gelernt haben - bei uns angekommen und mit dem ersten Spaziergang zeigte er ein perfektes Verhalten ! Kein Ziehen, er ist immer sensibel für das Ende der durchhängenden Leine, bremst sofort und hält stets Augenkontakt mit seinem Mensch. Die Wanderungen mit ihm sind einfach ein Genuss! Wir mussten rein gar nichts dazutun - einfach klasse, wir freuen uns sehr.
© pfotenSinn.de  10/2017
Fortsetzung folgt ………